Was ist das Industrial Internet of Things (IIoT)? Beispiele und Anwendungen

Digitaler Ausblick

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Datum 10.08.2021
Lesezeit 7 Min.

Was ist das Industrial Internet of Things (IIoT)? Beispiele und Anwendungen

Vernetzte Fertigungsroboter, intelligente Logistiksteuerung oder vereinfachte Parkplatzsuche: Die Anwendungsfelder für das Internet der Dinge („Internet of Things”) werden immer vielfältiger. Während früher vor allem Großunternehmen und Behörden auf die intelligente Vernetzung von Gütern und Gerätschaften setzten, haben IoT-Lösungen längst auch im Mittelstand und bei kleinen Unternehmen Einzug gehalten.

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Wir haben für Sie die wichtigsten Trends der vernetzten Gerätewelt zusammengetragen, zeigen Ihnen, wie Sie mit IoT Geld sparen und welche Branchenlösungen auch für Sie infrage kommen könnten.

 

(Industrial) IoT – was ist das eigentlich?

Als Internet der Dinge (Internet of Things, kurz: IoT) wird die Vernetzung einer großen Anzahl von Endgeräten über das Internet oder ein firmeneigenes Intranet bezeichnet. Diese Geräte können in der Regel selbständig miteinander kommunizieren und so Informationen direkt untereinander austauschen.

  • Echtzeitfähige Mobilfunkstandards wie 5G und der erweiterte Internet-Adressraum IPv6 mit bis zu 2128 (2 hoch 128) eindeutigen Geräteadressen schaffen die technischen Grundlagen für diese Vernetzung.
  • Mit voranschreitender Miniaturisierung und dem zunehmenden Einsatz von Mobilfunk- und von Nahbereichsfunkstandards wie Bluetooth oder NFC wächst die Zahl der verknüpften Geräte stetig an.
  • IoT-Anwendungen speziell in der Industrie werden auch als Industrial Internet of Things (IIoT) bezeichnet.
  • Per IIoT verknüpfte Geräte tauschen beispielsweise Telemetrie- oder Sensordaten aus, etwa in der Fertigung oder bei der autonomen Navigation innerhalb von Produktionsumgebungen. So können führer:innenlose Transportfahrzeuge per IIoT selbständig navigieren, automatisiert Transportaufträge abarbeiten und sich dabei mit anderen Fahrzeugen oder der Logistikzentrale abstimmen.

IIoT automatisiert Prozesse und spart dabei Zeit und Ressourcen. Durch die Optimierung von Produktionsabläufen via Vernetzung lässt sich beispielsweise die Energie einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Fabrikhalle besonders gut ausnutzen oder die Verzahnung von Fertigungsstraßen untereinander in Echtzeit managen.

Eigene 5G-Campusnetze überspannen dabei ganze Standorte und verbinden alle Geräte miteinander. Die Fabrik wird so im Idealfall zu einem robusten, selbststeuernden Organismus. Damit ist IIoT zentraler Baustein der Industrie 4.0. Auch im Kampf gegen das Corona-Virus kommen IoT-Netze zum Einsatz. Aber auch die Landwirtschaft setzt längst auf smarte Technik, die per IoT verbunden ist.

Video: YouTube / Schneider Electric Deutschland/Österreich/Schweiz

 

Das Internet of Things erreicht den Mainstream

Wenn Sie wettbewerbsfähig bleiben wollen, müssen Sie am Puls der Zeit bleiben. Das gilt auch für IoT – doch wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Investitionsentscheidung gekommen? Längst ist IoT kein Nischenthema mehr. So ergab eine Befragung durch das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Sommer 2020, dass bereits rund die Hälfte aller Industrieunternehmen in Deutschland das Industrial Internet of Things (IIoT) nutzt. Dabei entdecken immer mehr Branchen den individuellen Nutzen von IoT-Lösungen, zum Beispiel die Gebäudewirtschaft. Diese schafft per IoT-Vernetzung smarte Gebäude und reduziert so Kosten.




Video: YouTube / it-novum GmbH

 

Breites Angebot an IIoT-Plattformen

Amazon Web Services, Microsoft Azure IoT, Google Cloud IoT, Siemens Mindsphere sowie weitere kleinere Player: Das ist nur eine Auswahl der Industrial Internet of Things (IIoT)-Plattformen. Eine solche Plattform stellt quasi das Betriebssystem für IoT-Anwendungen dar. Das große Angebot bietet Ihnen die Möglichkeit, jetzt günstig in die IoT-Welt einzusteigen und dabei von sinkenden Kosten auf einem Markt zu profitieren, der in einem harten Wettbewerb steht.

 

Apropos Cloud: IT-Anforderungen werden heute ausgelagert

Heutzutage betreiben nur noch wenige Unternehmen eigene Datenzentren „on premise“, also am eigenen Standort. Die meisten Daten befinden sich mittlerweile in der Cloud und werden von den entsprechenden Anbietern flexibel mit Speicherplatz und den notwendigen Wartungsarbeiten versorgt. Die Vorteile dieses Vorgehens liegen auf der Hand:

  • Mehr Sicherheit: Daten in der Cloud sind in der Regel besser vor Verlust geschützt. Selbst Elementarereignisse führen bei dezentraler Speicherung nicht mehr zu Datenverlusten und minimieren so mögliche Produktionsausfälle.
  • Geringere Kosten: Bislang notwendige IT-Kosten können auf ein Mindestmaß reduziert werden. Auf Vorrat gekaufte und anschließend ungenutzte Hard- und Software verliert schnell an Wert – bei Cloud-Lösungen bezahlen Sie nur, was Sie auch wirklich benötigen.
  • Bessere Skalierbarkeit: Der benötigte Speicherplatz kann beliebig skaliert werden – zum Beispiel stündlich, täglich oder auch saisonal. Ganz so, wie es zu Ihrem Geschäftsaufkommen passt.
  • Mehr Investitionssicherheit: Anfallende Kosten sind deutlich leichter kalkulierbar und erhöhen somit die Investitionssicherheit.
  • Weniger CapEx-Kosten: Die IoT-Gerätevernetzung findet ohne Anschaffung eigener Hard- und Software im Serverbereich statt.
Flexibel, skalierbar und sicher: Vodafone Cloud- und Hosting-Services

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Gerne helfen wir Ihnen bei der Auswahl der passenden Cloud & Hosting Services für Ihr Unternehmen und unterstützen Sie mit Informationen, worauf es anderen Unternehmen bei der Auswahl eines passendens Cloud-Anbieters ankommt. 

Dadurch, dass Sie selbst entscheiden, welches Level an Cloud-Anbindung Sie wählen, bleiben Sie bei den eigenen Angeboten weiterhin flexibel:

  • Das „Infrastructure as a Service“-Modell (IaaS) zielt in erster Linie darauf ab, mögliche Kosten für den Betrieb von Datenzentren zu minimieren. Dabei mieten Sie je nach Bedarf einen oder gar mehrere Server und können diese flexibel für eigene Anwendungen nutzen. Einer der Vorreiter dieser Technologie ist Amazon mit den Amazon Web Services.
  • Beim „Platform as a Service“-Modell (PaaS) stellt der Cloud-Anbieter in erster Linie eine Plattform bereit, auf der anschließend Anwendungen erzeugt werden. Sie müssen sich dabei nicht um Themen wie Betriebssystem, Software-Schnittstellen und Laufzeitumgebung kümmern, wie es beispielsweise bei IaaS der Fall ist.
  • Im „Software as a Service“-Modell (SaaS) nutzen Sie Software-Pakete als Dienstleistung und stellen so sicher, dass sie stets auf dem neuesten Stand sind. Außerdem bieten diese Pakete Kollaborationsmechanismen, die ohne Cloud kaum denkbar wären. Ein Beispiel für ein SaaS-Produkt ist Microsoft 365 von Vodafone.

Inzwischen können Sie sogar Ihr komplettes Firmennetzwerk auslagern: Möglich machen dies sogenannte SD-WANs (Software-definierte Wide-Area-Netzwerke), bei denen die einzelnen Standorte ganz einfach als gemeinsames Netzwerk definiert und vom übrigen Internet abgeschirmt werden. So lassen sich jederzeit weitere Standorte hinzufügen, ohne dass hierfür herkömmliche Technologien wie VPNs (Virtuelle private Netzwerke) und teure Standleitungen zum Einsatz kommen müssen.

 

Narrowband-IoT als Ergänzung zu 5G

Parallel zum neuen Mobilfunkstandard und LTE-Nachfolger 5G stellt auch Narrowband-IoT weiterhin eine kostengünstige und besonders leistungsstarke Alternative zur Standortvernetzung über Mobilfunk dar. Dieser Standard zur LTE-Gerätevernetzung im Schmalband ermöglicht schon jetzt die Verknüpfung auch schwierig zu erreichender Standorte innerhalb von Gebäuden und hinter dicken Mauern. Mit dem Narrowband-IoT Development Kit können Sie mögliche Standorte problemlos überprüfen, bevor Sie sie in Ihre IoT-Infrastruktur einbinden.




Video: YouTube / Vodafone Deutschland

 

Die künstliche Intelligenz macht auch beim Thema IoT Riesenfortschritte

IoT Spotlight Report 2020

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Im Vodafone IoT Spotlight Report 2020 erfahren Sie im Detail, wie Sie das Potential des Internet of Things für Ihr Unternehmen nutzen können.

Je mehr Daten in die digitale Cloud ausgelagert und je mehr Geräte untereinander vernetzt werden, umso mehr Daten fallen an. Diese sinnvoll zu strukturieren und auszuwerten, ist mit herkömmlichen Algorithmen oft kaum noch möglich. Im Zuge von „Big Data” kommen immer mehr Verfahren der künstlichen Intelligenz zum Einsatz. Die KI ermöglicht es Maschinen, sich flexibel an Situationen anzupassen, aus Fehlern zu lernen und so am Ende bei Ihnen im Betrieb für deutliche Effizienzgewinne zu sorgen.

Ist Ihr Unternehmen IoT-ready? Machen Sie den Selbstcheck

Die Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH betreibt zusammen mit dem Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) e.V. an der RWTH Aachen eine Webseite zur Industrie-4.0-Readiness. Dort können Sie herausfinden, wie weit Ihr Unternehmen auf dem Weg zum IoT-Konzern bereits gekommen ist und welche Hürden eventuell noch zu nehmen sind.

Beantworten Sie einfach den Fragebogen und finden Sie so heraus, auf welcher Stufe der Automatisierung Sie sich befinden und welche Herausforderung Ihnen wahrscheinlich als Nächstes bevorsteht. Die Vodafone IoT News halten Sie dabei regelmäßig zu Trends und Produkten rund um IoT auf dem Laufenden.

 

Sie möchten IoT auch für Ihr Unternehmen nutzen oder tun dies bereits? Schreiben Sie uns oder hinterlassen Sie einen Kommentar.

 


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und unverbindlich im Chat (Mo.-Fr. 8-20 Uhr). Oder am Telefon unter 0800 5054512

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