Förderprogramme zur Umsetzung Ihres Digitalisierungsprojekts

Digitales Business

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Datum 13.04.2021
Lesezeit 7 Min.

Förderprogramme zur Umsetzung Ihres Digitalisierungsprojekts

Täglicher Kundenkontakt via Messenger und E-Mail, virtueller Support und elektronische Rechnungen: Wer als Unternehmer mit der Digitalisierung nicht Schritt hält, wird irgendwann zwangsläufig abgehängt. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen wie beispielsweise Handwerksbetriebe tun sich bislang schwer, die digitalen Möglichkeiten vollumfänglich zu nutzen. Für einen großen Teil entsprechender Vorhaben kleiner und mittelständischer Unternehmen gibt es die Möglichkeit, einen Zuschuss durch Förderprogramme des Bundes oder der Länder zu erhalten. Hier erfahren Sie, welche Möglichkeiten der es hier gibt und wie Sie aktiv werden können, um auch von Vodafone Unterstützung für ihr eigenes Vorhaben zu erhalten. 

Nicht erst seit der Corona-Krise ist den meisten Unternehmen klar, dass kein Weg an konsequenter Digitalisierung vorbei führt. In Zeiten geschlossener Einzelhandelsgeschäfte sind gerade diejenigen im Vorteil, die ihre Waren online vertreiben und ausliefern (können). Auch Themen wie Online-Terminvergabe, Videotelefonie mit Kunden und Lieferanten sowie virtuelle Planungstools kommen nicht ohne den Einsatz digitaler Hilfsmittel aus. Programme wie „go-digital” und „Digital Jetzt” bieten besondere Hilfe für alle, die sich den aktuellen Herausforderungen konsequent stellen wollen oder müssen.

Förderung erhalten: So gehen Sie konkret vor

Einige der Förderprogramme, die geplant sind oder bereits bestehen, stehen allen Unternehmern in Deutschland gleichermaßen offen. Andere wiederum beschränken sich auf einzelne Bundesländer oder Branchen. Welche Arten von Förderprogrammen gibt es im Einzelnen? Was genau wird gefördert und an welche Bedingungen sind die Fördermittel geknüpft? Einen ersten Überblick liefert Ihnen das nachfolgende Video.

Birgit Eschbach ist Unternehmerin und Initiatorin des Podcasts „Wirtschaftswunder 2.0”.  Im Vodafone-Interview verrät sie, wie Unternehmer in Deutschland die Komplexität von Fördermaßnahmen, den zugehörigen Anträgen und den Förderbedingungen einfach überwinden und sich dabei weiterhin auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können. Vor allem Zuschüsse sind hierbei Mittel, die Sie nicht liegen lassen sollten. Es handelt sich um nicht rückzahlbare Zuwendungen für Investitionen, die Sie vielleicht ohnehin in nächster Zeit getätigt hätten – nun aber ausbauen und gegebenenfalls vorziehen können. Aber sehen Sie selbst:

 




Video: YouTube / Rheintoechter

Diese Sorgen kennen viele Unternehmerinnen und Unternehmer: Ist mein Geschäftsmodell zukunftstauglich? Soll ich mich trauen, die Digitalisierung meiner Firma vorwärts zu treiben? Was ist, wenn ich einen Trend verpasse? Der Wirtschaftspsychologe, Unternehmer und Podcaster Dr. Leon Windscheid erklärt, welche Funktion Sorgen haben und warum Menschen sich gerne von einer Zukunftsangst in die nächste stürzen. Der Mensch ist das einzige Lebewesen auf den Planeten, das gedanklich in die Zukunft reisen kann. Ob dies Fluch oder Segen ist, erfahren Sie im Podcast mit Christoph Burseg.

go-digital: Bis zu 16.500 Euro für Ihr Digitalisierungsvorhaben

Im Rahmen des Förderprogramms „go-digital” fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gezielte Beratungs- und Umsetzungsdienstleistungen im Bereich der Digitalisierung. Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Förderprogramm ist unter anderem, dass Sie 

  • ein rechtlich selbständiges Unternehmen betreiben, 
  • Sie weniger als 100 Mitarbeiter beschäftigen und
  • Ihr Unternehmen im Jahr vor der Förderung einen Umsatz von maximal 20 Millionen Euro im Jahr erzielt hat.

Außerdem ist wichtig, dass Ihr Unternehmen nach der De-minimis-Verordnung überhaupt „förderfähig” ist – es dürfen innerhalb der letzten zwei Jahre also keine Subventionen geflossen sein, die die De-minimis-Grenzwerte überschreiten. . 

Die Förderung findet in den folgenden Bereichen statt:

  • Digitale Geschäftsprozesse: Wie können Geschäftsvorgänge wie beispielsweise die Buchhaltung, vollständig oder großteils digital abgewickelt werden?
  • Digitale Markterschließung: Welche Möglichkeiten gibt es, Kunden via Internet und auf digitalem Wege anzusprechen?
  • IT-Sicherheit: Welche Anforderungen stellt der Gesetzgeber an das Thema Datenschutz? Wie schütze ich mein Unternehmen vor möglichen Hacker-Angriffen?

Weitere Informationen und Hinweise, wie Sie konkret vorgehen sollten, erhalten Sie im nachstehenden Video:

 




Video: YouTube / Rheintoechter 

 

Digital Jetzt: Förderung von Investitionen in digitale Technologien und Skills

Digitales Know-How ist inzwischen von zentraler Bedeutung für die wirtschaftliche Perspektive von Unternehmen geworden. Das umfasst neben der Anschaffung dringend benötigter Hardware in Form von Laptops oder Smartphones auch die Weiterbildung von Beschäftigten, um mit den neuen Möglichkeiten umzugehen. Ganz egal, ob Sie nur drei oder mehrere hundert Beschäftigte haben – Ihre Investitionen werden umfassend gefördert.

Das Förderprogramm „Digital Jetzt” schlägt die Brücke von der Beratung zur Umsetzung im Mittelstand als tragender Säule der deutschen Wirtschaft. Je nach Unternehmensgröße stehen hier unterschiedliche Summen als Unterstützung für Investitionen in Hard- und Software, aber auch Qualifizierungsmaßnahmen, zur Verfügung. Das Programm wurde im Corona-Jahr 2020 aufgesetzt, um den plötzlichen Digitalisierungsschub in Deutschland abzufedern – und erfreut sich regen Zuspruchs. Es läuft nach aktuellem Stand noch bis Ende 2023. Einen Überblick gibt das nachfolgende Video:

 




Video: YouTube / Rheintoechter

 

Zu den weiteren, bundesweiten Förderprogrammen für den Mittelstand gehört das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)”. Mit seiner Hilfe können Sie beispielsweise Forschungs- oder Entwicklungsprojekte schneller vorantreiben.

 

Von der Idee bis zur Umsetzung: Beispiele aus der Praxis 

Kunden werden anspruchsvoller, erwarten stetige Verbesserungen und freuen sich, wenn sie mit ihrem Handwerksbetrieb auch via Smartphone und Co. in Kontakt bleiben können. Gleiches gilt für digitale Modelle geplanter Vorhaben, die Mitarbeiterausstattung mit Laptops einschließlich Anbindung an die Firmenzentrale via Cloud und vieles mehr. Wie konkret sind Ihre Überlegungen zur Digitalisierung Ihres Unternehmens bereits?

Das nachfolgende Video zeigt Ihnen einige Beispiele, wie Betriebe verschiedenster Branchen die Chance der Digitalisierung für sich genutzt haben. Im Gespräch mit unseren Beratern können Sie ihr Vorhaben weiter konkretisieren und mehr über die Förderprogramme und die Beantragung der Fördermittel erfahren.

 




Video: YouTube / Handwerkskammer Dortmund

 

In drei Schritten zum Förderantrag

Viele Unternehmen scheuen den Weg über Förderprogramme, da sie befürchten, dass die notwendige Arbeit am Förderantrag am Ende zu viel Zeit kostet oder diese am Ende abgelehnt wird. Doch häufig ist diese Angst unbegründet und viel Fördergeld bleibt Jahr für Jahr letztlich ungenutzt liegen. Sie haben ein konkretes Digitalisierungsvorhaben und möchten ihren Förderantrag ausfüllen? Das nachfolgende Video erklärt Ihnen, wie Sie am Besten vorgehen und wie Vodafone Sie dabei unterstützen kann:

 




Video: YouTube / Rheintoechter

 

Die Alternative zu Fördermitteln: Venture Capital

Im Tech-Sektor (aber auch in anderen Branchen, beispielsweise dem Maschinenbau) zu gründen verspricht auch weiterhin gute Renditen. Gerade, wenn es um High-Tech-Innovation und Neugründungen mit erheblichem Investitionsbedarf geht, kann auch ein Investor wertvolle Unterstützung bieten. Dr. Florian Heinemann ist General Partner und Mitgründer von Project A, einer Investmentgesellschaft mit Sitz in Berlin. Sie sind unter anderem am E-Commerce-Newcomer Spryker beteiligt und filtern jedes Jahr aus etwa 10.000 Ideen bis zu 10 Investments heraus.

Worauf es auf beiden Seiten ankommt, wenn es um VC-Beteiligungen geht, was Project A als Investor interessant macht und wie schon jetzt ganze Maschinenparks per Videokonferenz in Betrieb genommen werden, erklärt Heinemann Christoph Burseg im aktuellen „Digitale Vorreiter”-Podcast:

 

 

Deutschland als technologisches Vorreiterland

Unabhängig von den genannten Förderprogrammen nennt das BMWi im Rahmen der „Nationalen Industriestrategie 2030” konkret die folgenden Ziele als Schwerpunkte: Die konsequente Stärkung von Digitalisierung, künstlicher Intelligenz und der Batteriezellfertigung.


Auch im Bereich autonomes Fahren mischt Deutschland derzeit vorne mit und will seine Spitzenposition im Technologiebereich weiter festigen und sogar ausbauen. Und mit dem Accelerator-Programm UPLIFT bietet auch Vodafone jede Menge Raum für Innovationen, speziell im IoT-Umfeld.

Wenn Sie also technologische Innovationen jeglicher Art im Blick haben oder mitten im Prozess der Digitalisierung stecken, lohnt sich ein Blick auf die vielfältigen Förderprogramme der unterschiedlichen Stellen auf Länder-, Bundes- oder sogar EU-Ebene.

Doch auch die Investment-Szene sorgt derzeit für positive Signale: Trotz vieler Finanzierungsrunden und hoher Bewertungen bei Unternehmensneugründungen ist eine Investment-Blase bislang nicht erkennbar. Uwe Horstmann, Investor und Mitgründer von Project A Ventures spricht im Podcast mit Christoph Burseg über Veränderungen bei der Due Diligence, Tops und Flops und Bewertungsmethoden im Venture-Capital-Sektor. Gerade Themen wie Homeoffice und Flexwork scheinen die Zahl der Neugründungen und innovative Ideen, aber auch die Zeit bis zur Erstfinanzierung derzeit positiv zu beeinflussen:


Welche Herausforderungen in der Digitalisierung gehen Sie demnächst an und welches Förderprogramm kommt für Sie dazu in Frage? Wir sind gespannt auf Ihren Kommentar.

 

 


Ihre Digitalisierungs-Berater für den Mittelstand

Sie haben Fragen rund um die Digitalisierung? Unser Experten-Team steht ihnen gerne kostenlos
und unverbindlich im Chat (Mo.-Fr. 8-20Uhr) oder telefonisch unter 0800 5054512 zur Verfügung.

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