SaaS: So funktioniert das cloudbasierte Software-as-a-Service-Modell

Technologie

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Datum 18.11.2021
Lesezeit 7 Min.

SaaS: So funktioniert das cloudbasierte Software-as-a-Service-Modell

Bei SaaS („Software-as-a-Service”)-Lösungen handelt es sich um Softwareangebote aus der Cloud. Hierbei werden Programme üblicherweise nicht lokal installiert, sondern laufen als Dienstleistungsangebot im Web. Zum standardmäßigen Funktionsumfang lassen sich meist weitere Features als Module hinzubuchen – und genau wie die gesamte Software auch wieder abbestellen. 

Was zeichnet SaaS-Lösungen aus und warum sind sie inzwischen so beliebt? Wesentliche Vorteile liegen in der größeren unternehmerischen Flexibilität, automatischen Updates und orts-, sowie geräteunabhängiger Nutzbarkeit. Was hinter der Mietsoftware aus der Cloud steckt, welche bekannten SaaS-Lösungen und welche Lizenzmodelle es gibt, erfahren Sie hier.

 

Was bedeutet SaaS und wofür steht der Begriff?

Die Abkürzung SaaS steht für den englischsprachigen Fachbegriff  „Software as a Service”. Er lässt sich auf Deutsch in etwa als Software-Dienstleistungsangebot übersetzen. Gemeint sind Programme, die ganz oder teilweise im Web und nicht lokal – beispielsweise auf einem Büro-Rechner installiert – laufen. Ein SaaS-Anwendungsdienstleister stellt hierbei den SaaS-Kund:innen genau die Menge und den Umfang an Leistungen online bereit, die diese gerade benötigen – und rechnet auch nur diese ab. Im Rahmen einer Dienstleistungsvereinbarung („Service Level Agreement”, „SLA”) werden üblicherweise Art und Umfang der bereitgestellten Leistung und deren Eigenschaften festgehalten.

Streng genommen handelt es sich bei SaaS um eine Weiterentwicklung des sogenannten ASP („Application Service Provider”)-Modells aus den 1990er-Jahren. Diese basieren darauf, dass ein Anwendungsdienstleister eine Software oder ein ganzes Softwarepaket verwaltet und hostet. Die eigentliche Bedienung und der Betrieb der Software erfolgt im ASP-Modell auf dem Rechner des Benutzers und die Steuerung über eine sogenannte API (Programmierschnittstelle).

Erst durch die Verlagerung solcher Angebote in die Cloud ist es bei Software-as-a-Service (SaaS) möglich, solche Angebote orts- und geräteunabhängig für ein breites Publikum und vergleichsweise günstig bereitzustellen. Das notwendige Hosting wird meist in riesigen Rechenzentren gebündelt – mit entsprechenden Kostenvorteilen für beide Seiten. 

Doch nicht nur die reine Online-Nutzung von SaaS-Angeboten über den Webbrowser ist beliebt: Über die oben erwähnten APIs können Cloud-Dienstleistungen auch flexibel mit lokal installierter Software kombiniert werden. Ein Beispiel hierfür ist die Verwendung eines Cloud-Mailsystems wie Hosted Exchange zusammen mit einer lokal installierten Version von Microsoft Outlook und die Verbindung beider Systeme über das MAPI-Protokoll.

Die Verwendung von SaaS-Angeboten kommt sowohl für Kleinbetriebe, als auch für Großunternehmen in Frage. Entsprechend skalierbare Ressourcen werden anbieterseitig flexibel vorgehalten und Aufschläge für „kleinere” Umgebungen mit geringer Nutzung gibt es üblicherweise nicht.

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Wie unterscheidet sich SaaS von IaaS und PaaS?

Zu den bekanntesten Angeboten im „as-a-Service”-Umfeld gehören neben SaaS noch IaaS, PaaS und weitere Cloud-Dienstleistungen. Allen solchen Angeboten gemeinsam ist, dass sie auf Cloud-Infrastrukturen basieren, oder diese zumindest teilweise nutzen. Außerdem liegt ihnen, was die Abrechnung angeht, jeweils ein flexibles Mietmodell zugrunde, das jederzeit „in beide Richtungen” skaliert werden kann.

Bei IaaS („Infrastructure as a Service”, „Infrastruktur als Dienstleistung”) mieten Kund:innen im Unterschied zu SaaS-Angeboten nicht eine komplette Cloud-Dienstleistung, sondern lediglich einen für sie wichtigen Teilaspekt im hardwarenahen Umfeld. Neben Platz in einem Server-Rack für ein eigenes System können dies sowohl Firewalls, als auch virtuelle Server oder einfach nur Cloud-Speicher sein.

Bei PaaS („Platform as a Service”, „Plattform-Dienstleistungen”) wiederum handelt es sich um ein Angebot, das bereits die notwendige Hardware und Sicherheitsmaßnahmen beinhaltet, jedoch keine „fertige” Software für Endanwender:innen bereitstellt. Vielmehr geht es bei PaaS in den meisten Fällen um Entwicklerplattformen, Datenbank-Infrastruktur, Analysetools für Big Data oder Betriebssystem-Angebote wie beispielsweise virtuelle Linux-Server.

Alle drei genannten Modelle bauen hierarchisch aufeinander auf. Das bedeutet, dass ohne Infrastruktur (IaaS) und Plattformen (PaaS) keine Softwaredienstleistungen (SaaS) möglich wären, umgekehrt jedoch schon: Kund:innen können reine Infrastrukturangebote oder Plattformangebote mieten, ohne darauf basierende Software gleich mit zu nutzen. Nachstehende Abbildung verdeutlicht dies:

 

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Ohne Infrastruktur und Plattform keine Software: Der Zusammenhang zwischen SaaS, PaaS und IaaS ist von hierarchischer Struktur.

 

Ist SaaS dasselbe wie die Cloud?

Allgemein gesprochen handelt es sich bei SaaS („Software as a Service”) um ein (meist kommerzielles) Angebot basierend auf Cloud-Technologie, nicht aber die Cloud selbst. Um jedoch zu verstehen, wie SaaS und die Cloud insgesamt zusammenhängen, ist es wichtig, Cloud-Services und das Thema Cloud-Architektur (siehe unseren separaten Beitrag hierzu) zu verstehen. 

Bei einer (beziehungsweise „der”) Cloud handelt es sich (vereinfacht gesprochen) um einen zusammengeschlossenen Verbund aus Servern, Rechenzentren, hierauf laufenden Betriebssystemen und Anwendungen. Noch bis vor einigen Jahren kamen in den meisten Betrieben sogenannte On-Premise-Lösungen mit eigenem Serverraum sowie Webseiten auf bestimmten Rechnern in angemieteten Rechenzentren zum Einsatz. Heutzutage und dank der beschriebenen Cloud ist es sozusagen „egal”, wo genau eine bestimmte Anwendung gehosted wird und von wo sie abgerufen wird – solange sie verfügbar ist.

Der Begriff Cloud bezeichnet somit sämtliche Infrastruktur, Plattformen und Software-Angebote, die nicht zu einem bestimmten Zweck, sondern virtualisiert auf mehreren Rechnern vorgehalten werden. „Die Cloud” selbst befindet sich somit noch eine Abstraktionsebene „höher” als ein Software-Dienstleistungsangebot (SaaS). Die Nutzer:innen bekommen hiervon nichts mit: Erst sogenannte Kontrollinstanzen („Control Nodes”) weisen bestimmte Rechenaufgaben bestimmten, physischen Rechnern zu. Diese melden dann ihr Ergebnis zunächst an die Kontrollinstanz und somit den Nutzer:innen zurück. Die nachstehende Abbildung verdeutlicht dies anhand der Verwaltung von Cloud-Speicherplatz:

 

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Cloud-Speicher wird von einer zentralen Kontrollinstanz verwaltet.

 

Warum ist SaaS besser als On-Premise-Lösungen? Die Vorteile im Überblick

Kritiker am Cloud-Modell und an SaaS-Angeboten führen häufig an, dass die Datensicherheit bei verteilten Anwendungen „in der großen Datenwolke” kaum oder nur schwerlich zu gewährleisten sei. Tatsächlich ist es so, dass On-Premise-Lösungen (Hosting im eigenen Unternehmen) gerade bei sehr sensiblen Daten neben sogenannten Private Clouds (gemietete, eigene Hosting-Strukturen) auch weiterhin zum Einsatz kommen können und sinnvoll sind. Man spricht hier auch von sogenannten Hybrid-Cloud-Ansätzen.

Es geht somit keineswegs um ein Entweder-Oder: Ein gewisses Vertrauen in den oder die SaaS-Dienstleister und entsprechende Dienstleistungs- und Geheimhaltungsvereinbarungen sind durchaus angebracht, wenn es um eine geplante SaaS-Migration geht. Dies war jedoch auch schon früher im ASP- oder Colocation-Umfeld Teil der Due Diligence.

Gegenüber herkömmlichen Lizenzmodellen, reinen On-Premise-Lösungen und dem klassischen ASP-Modell ergeben sich durch SaaS gleich mehrere Vorteile:

  • Überall verfügbar: Die Software läuft von jedem Ort der Welt aus und in beinahe jedem beliebigen Webbrowser – meist sind auch Apps für Android oder iOS verfügbar.
  • Kein Installationsaufwand: Es sind keine Installationsarbeiten, beispielsweise auf Client-Rechnern, notwendig – es sei denn, der verwendete Browser benötigt bestimmte Plug-ins für die Nutzung der SaaS-Anwendung.
  • Keine Infrastruktur notwendig: Für den Betrieb der Mietsoftware muss keine eigene Hardware angeschafft werden.
  • Volle Datensicherheit: Die Nutzer:innen müssen sich nicht um Backups ihrer Daten kümmern, da diese in der Cloud gespeichert werden.
  • Immer aktuell: Patches und Updates sind automatisch verfügbar, da die Software nicht heruntergeladen, sondern ebenfalls in der Cloud betrieben wird.
  • Entlastung der firmeneigenen IT: Der laufende Betrieb von SaaS-Modulen bindet kein Personal und spart somit Kosten

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SaaS-Angebote funktionieren meist geräteübergreifend auf Desktop, Tablets und Smartphones.

Voraussetzung für den reibungslosen Einsatz derartiger Lösungen ist natürlich eine leistungsfähige und dauerhaft verfügbare Internetanbindung der SaaS-Kund:innen. Außerdem muss der Einsatz solcher Komponenten dem geltenden Datenschutzgesetz entsprechen. Beispielsweise dürfen Kundendaten nicht unverschlüsselt oder auf Servern außerhalb der EU übertragen werden (Stichwort: DSGVO). Dies stellen die meisten Anbieter entsprechender Lösungen für Unternehmen in ihren Dienstleistungsvereinbarungen (SLAs, „Service Level Agreements”) und gegebenenfalls ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen sicher. Ist dies nicht der Fall, dürfen SaaS-Angebote nur für nicht-kritische Anwendungen eingesetzt werden (also beispielsweise ohne sensible, personenbezogene Daten).

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Wie funktioniert das SaaS-Geschäftsmodell?

Die Abrechnung von Software-Dienstleistungen im SaaS-Modell kann auf verschiedene Arten erfolgen, wobei es auch Mischformen zwischen diesen Abrechnungsmodellen gibt:

  • nach der Anzahl der benötigten Benutzer:innen
  • nach dem benötigten Funktionsumfang
  • nach der Anzahl der Transaktionen (beispielsweise bei Webshops)

Manche SaaS-Anbieter offerieren ihre Lösungen auch im sogenannten „Freemium”-Modell. Bei diesen ist ein gewisser, grundlegender Funktionsumfang kostenlos verfügbar; für weitergehende Funktionen hingegen wird ein Entgelt fällig. Beispiele hierfür sind Google Drive oder E-Mail-Anbieter wie GMX und web.de: Nach der kostenlosen Anmeldung für den Dienst erhalten die Nutzer:innen eine gewisse Menge an Speicherplatz gratis zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus gehender Bedarf ist kostenpflichtig und wird monatsweise abgerechnet.


Im Zusammenhang mit SaaS ist häufig auch von „Pay as you go (PAYG)” als Abrechnungsmodell die Rede. Die Idee ähnelt in vielen Punkten dem Prepaid-Modell bei Smartphone-Tarifen: Hier zahlen Kund:innen bezahlen am Ende des Abrechnungszeitraums immer nur diejenige Menge an Dienstleistung, die sie auch abgerufen beziehungsweise verbraucht haben. Im Gegensatz zu herkömmlichen Investitionsmodellen ergeben sich eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • Die Abrechnung erfolgt nur für die Dienstleistungen, die tatsächlich in Anspruch genommen wurde.
  • Die meisten Modelle sind monatlich kündbar.
  • Nutzer:innen profitieren jederzeit von aktuellen Software- und Hardware-Updates und die hauseigene IT muss sich um nichts kümmern.
  • Hohe Einmalinvestitionen mit unklarem Amortisationszeitraum (ROI) entfallen

 

Bekannte Beispiele für SaaS-Lösungsanbieter im Überblick

Egal, ob YouTube, Dropbox, LinkedIn oder eine webbasierte CRM-Software: Sie alle basieren auf dem SaaS-Modell. Google mit seiner Workspace-Lösung, der E-Mail-Dienst GMX, aber auch Microsoft, Lexware und SAP – sie alle bieten schon seit Langem Software zur Nutzung im Web an. Die gute alte Installationslösung hat schon im Grunde ausgedient und wurde fast überall durch Downloads sowie Abo-Modelle auf Cloud-Basis ersetzt.

Inzwischen hat sich ein riesiger Markt für SaaS-Anwendungen entwickelt: Nicht nur Google betreibt fast alle hauseigenen Anwendungen wie Gmail, Google Workspace und AdSense ausschließlich im Web – auch und gerade für unternehmensspezifische Anwendungen gibt es ein breites Angebot.

Gute Beispiele für SaaS-Lösungen aus der Cloud sind:

  • E-Mail (beispielsweise Gmail, GMX oder web.de)
  • Customer Relationship Management (CRM)-Software (beispielsweise Salesforce)
  • Gehaltsabrechnungssoftware (beispielsweise Lexware oder Sage)
  • Personalmanagement (beispielsweise staffboard)
  • Finanzverwaltung (beispielsweise FinancialForce)
  • Datenbanklösungen (beispielsweise Microsoft Azure oder Qlik)
  • Enterprise Resource Planning (ERP) (beispielsweise Wrike)
  • Content Management (beispielsweise WordPress oder Typo3)
  • Dokumentenverwaltung und -bearbeitung (beispielsweise Microsoft 365)

Im Folgenden stellen wir Ihnen exemplarisch einige der größeren SaaS-Anbieter näher vor:

Microsoft 365: Kluge Mischung aus Desktop- und SaaS-Anwendungen

Microsoft hat sein bekanntes Office-Paket 365 nicht nur um Kollaborationsfunktionen wie Teams und Skype for Business (ehemals Lync) erweitert. Darüber hinaus wurde gleich das gesamte Angebot in die Microsoft-eigene OneDrive-Cloud verlagert. So können Sie mit den bekannten Office-Anwendungen wie Word, Excel, PowerPoint und Co. nicht nur am eigenen Desktop arbeiten: Auf Wunsch begeben Sie sich einfach in die integrierte Cloud-Umgebung und arbeiten dort innerhalb einer Organisation mit Kolleg:innen gemeinsam an Dokumenten.

Wie für andere SaaS-Anwendungen gilt auch hier, dass Updates und Patches automatisch eingespielt werden. Auch für die weiterhin zum Download erhältlichen, üblichen Office-Komponenten zur lokalen Installation werden Updates automatisch bereitgestellt. Insgesamt mieten Sie jedoch auch die Office-Suite für einen gewissen Zeitraum einfach nur, anstatt eine oder mehrere Lizenzen für einen Einmalbetrag zuzüglich Support zu erwerben.

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Salesforce: Intelligente Vertriebssteuerung aus Kalifornien

Salesforce ist eine webbasierte CRM-Plattform aus den USA, die nach eigenen Angaben ihren Kund:innen bei der Anbahnung von Aufträgen („Lead-Generierung”) hilft. Auch soll die Software Vertriebsprozesse insgesamt vereinfachen. Für alle potentiellen oder bestehenden Kund:innen lassen sich separate, umfassende Dashboards anlegen, die die wichtigsten Informationen auf einen Blick darstellen. Gerade, wenn Ansprechpartner:innen häufiger wechseln oder Sie sich einen schnellen Überblick über die wichtigsten Kundendaten verschaffen wollen, kann Salesforce wertvolle Unterstützung leisten.

Das Unternehmen selbst sieht sich sowohl als SaaS- als auch als PaaS („Platform-as-a-Service”)-Anbieter, was bedeutet, dass Drittentwickler:innen eigene Module für Salesforce beisteuern können.

Das dazugehörige Unternehmen strebt für das Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von 21,3 Milliarden US-Dollar an (Quelle: statista), was für die enorme Bedeutung von CRM-Lösungen als Online-Mietsoftware spricht.

SAP: Mehr und mehr Module kommen aus der Cloud

Auch der Softwareriese SAP bietet mehr und mehr seiner Module als SaaS-Lösungen an. Das Angebot des weltweit erfolgreichen Anbieters für Unternehmensanwendungen umfasst dabei Lösungen für fast alle relevanten Unternehmensbereiche wie ERP, Procurement, CRM, HR und viele weitere mehr.

Im sogenannten SAP App Center erhalten Sie einen Überblick über die vielfältigen Module für verschiedene Einsatzbereiche. Die Angebote beginnen bei kostenlosen Zusatzmodulen, meist als Freemium-App, und reichen bis hin zu komplexen Anwendungsmodulen mit fünfstelligen Euro-Bereitstellungspreisen pro Jahr.

Zertifizierte SAP-Partner unterstützen Sie außerdem im Rahmen von Auftragsprogrammierung, falls die angebotenen SaaS-Module individuell erweitert werden müssen.

Wrike, Sage und Scopevisio: Enterprise Resource Planning leicht gemacht

Für die Planung von Unternehmensressourcen gibt es verschiedene, ebenfalls cloudbasierte SaaS-Angebote. Beispielsweise bietet sich Wrike als Allround-Tool für die Verwaltung von Aufgaben an. Sie können verschiedene Mitarbeiterprofile anlegen und Berechtigungen für das Anlegen, Bearbeiten, Administrieren und Bewerten von Arbeitsergebnissen vergeben. Außerdem können Sie den jeweiligen Grad der Zielerreichung festhalten und so alle wichtigen Aufgaben des Unternehmens oder einer Abteilung an einem zentralen Ort verwalten. Weiterhin können Sie Standardaufgaben als Formular vorstrukturieren und die internen Auftraggeber:innen müssen dieses dann nur mit Details ausfüllen. Dieses Vorgehen eignet sich beispielsweise für wiederkehrende Übersetzungsaufgaben oder Grafikarbeiten.

Wie für andere SaaS-Lösungen gilt auch für Wrike und Co., dass die Abrechnung grundsätzlich im Mietmodell erfolgt. Allerdings handelt es sich bei Wrike um ein Freemium-Modell, das Sie mit begrenztem Funktionsumfang auch dauerhaft kostenlos nutzen können. Die Bedienung ist komplett über einen beliebigen, aktuellen Webbrowser möglich. Außerdem gibt es native Wrike-Apps für iOS und Android.

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SaaS als wesentliches Zugpferd: Cloud-Lösungen gehört die Zukunft

Immer mehr Geschäftsbereiche werden von Cloud-Lösungen erobert und inzwischen dominiert. Es ist somit nur noch eine Frage der Zeit, bis unternehmenseigene Server für den Betrieb von Software nur noch die Ausnahme sein werden.

Die Verlagerung von mehr und mehr Unternehmensanwendungen in die Cloud schafft neben den genannten Effizienz- und Kostenvorteilen auch mehr Flexibilität für die Mitarbeiter:innen. Immerhin lässt sich durch dieses Vorgehen viel Arbeit optional auch im Homeoffice oder von einem anderen Ort der Welt aus erledigen. Die notwendige Interaktion mit den Kollegen findet dann einfach via Chat, Videokonferenz oder E-Mail statt: Und das alles dank SaaS.

 

Welche SaaS-Komponenten haben Sie bereits im Einsatz? Welche Software könnte noch von einem Mietmodell profitieren? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar.

 

 


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